Abwehrmechanismen-Test — kostenloser Selbsttest zu 13 Abwehrformen

Sehen Sie, zu welcher der dreizehn Abwehrformen Ihr Inneres greift, wenn es schwierig wird — Sublimierung, Humor, Rationalisierung, Projektion und mehr. Rund 7 Minuten für die Balance zwischen drei Stilen und eine verständliche Deutung.

Kostenlos · Ergebnis sofort

Was enthalten ist

Fragen
39 Items
Dauer
~7 Min.
Preis
Kostenlos
Dimensionen
13

So läuft es ab

Beantworten Sie jedes Item auf einer 5-stufigen Skala von „stimme überhaupt nicht zu“ bis „stimme voll zu“. Es gibt keine richtigen Antworten – der erste Impuls führt zu einem Ergebnis, das Ihren tatsächlichen Tendenzen näher kommt. Am Ende erhalten Sie die Werte je Dimension, Ihren Haupttyp sowie eine Interpretation mit praktischen Hinweisen.

Beispielfragen

  1. 1. Wenn ich wütend oder angespannt bin, stecke ich diese Energie in Sport oder Arbeit.
  2. 2. Je verworrener mein Kopf ist, desto mehr ordne ich ihn, indem ich etwas herstelle oder aufräume.
  3. 3. An einem schlechten Tag beruhigt sich mein Kopf nur, wenn meine Hände etwas zu tun haben.
  4. 4. In einem feierlichen Moment kam mir ein abwegiger Gedanke, und ich musste ein Lachen unterdrücken.

Häufige Fragen

Was genau ist ein Abwehrmechanismus?

Es ist die Art, wie Ihr Inneres automatisch zurechtkommt, wenn ein Gefühl zu groß wird, um es zu halten. Das ist keine bewusste Entscheidung; meist läuft es ab, ohne dass Sie es merken. Jeder Mensch hat solche Mechanismen, und gar keine zu haben wäre nicht besser — manche Momente sind nur auszuhalten, weil eine Abwehr ihre Arbeit tut.

Sind reife Abwehrformen einfach besser als unreife?

Treffender ist es, darin einen Unterschied im Preis zu sehen statt eine Rangfolge von Menschen. Reife Abwehrformen schützen Sie und Ihre Beziehungen, ohne das Gefühl auszulöschen; unreife sind im Moment schneller, hinterlassen aber Spuren. Jede Abwehr kann in einem bestimmten Moment die richtige sein, und ein hoher Wert bei unreifen Formen zeigt meist, dass Ihnen gerade der Spielraum fehlt — nicht, dass Sie unreif sind.

Was, wenn mein Ergebnis schlecht aussieht?

Abwehrformen hängen weit mehr von Ihren aktuellen Umständen ab als von Ihrem Charakter. Wenn der Schlaf zu kurz ist, die Last schwer wiegt oder niemand da ist, an den man sich lehnen kann, kommen bei jedem zuerst die schnellen Abwehrformen. Deshalb lohnt der Blick darauf, was Sie hierher gebracht hat, mehr als der Blick darauf, was zu reparieren wäre — und wenn sich die Umstände ändern, ändert sich beim nächsten Durchgang auch das Ergebnis.

Kann dieser Test etwas diagnostizieren?

Nein. Er ist eine Hilfe zum Selbstverständnis, kein diagnostisches Instrument. Er fragt zudem nur nach den dreizehn Abwehrformen, die Sie selbst bemerken können — solche wie die Verdrängung, die definitionsgemäß nicht bewusst sind, bleiben außen vor —, misst die Abwehr also nicht als Ganzes. Unabhängig von Ihrem Ergebnis gilt: Wenn der Alltag schwerfällt, sprechen Sie bitte mit einer Psychiaterin oder einem Psychiater.

Wie sehr sollte ich diesem Ergebnis vertrauen?

Betrachten Sie es als Anhaltspunkt, nicht als Urteil. Abwehr per Selbstauskunft zu messen ist tatsächlich umstritten — weil Abwehr weitgehend außerhalb des Bewusstseins abläuft, stand Vaillant, der die Reifehierarchie ordnete, Fragebögen selbst skeptisch gegenüber. Was Tests wie dieser tatsächlich erfassen, kommt eher dem nahe, „was ich typischerweise tue, wenn es schwierig wird“ — den sichtbaren Spuren einer Abwehr statt der Abwehr selbst. Bekannt ist auch, dass sich die Struktur aus drei Gruppen nicht in allen Studien gleich reproduzieren lässt.

Quellen

Freud, A. (1936). The Ego and the Mechanisms of Defence. / Vaillant, G. E. (1971). Theoretical hierarchy of adaptive ego mechanisms. Archives of General Psychiatry, 24(2), 107–118. / Vaillant, G. E. (1992). Ego Mechanisms of Defense: A Guide for Clinicians and Researchers. — Alle Fragen und Deutungstexte dieses Tests wurden von Soundary auf Grundlage der von Anna Freud geordneten und von Vaillant zu einer Reifehierarchie ausgebauten Abwehrtheorie entwickelt; sie sind weder Übersetzung noch Adaption eines bestehenden Instruments zum Abwehrstil. Der Test umfasst nur die dreizehn per Selbstauskunft beobachtbaren Abwehrformen, und da Abwehr weitgehend außerhalb des Bewusstseins abläuft, misst er eher die sichtbaren Spuren, die eine Abwehr hinterlässt — das, was Sie typischerweise tun, wenn es schwierig wird — als die Abwehrformen selbst. Er ist kein diagnostisches Instrument. Dieser Test verwendet Items, die Soundary auf Grundlage veröffentlichter theoretischer Modelle und Fachliteratur verfasst hat. Er ist weder ein kommerzielles Instrument noch dessen Übersetzung.

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Persönlichkeitsergebnisse beschreiben aktuelle Tendenzen, keine festen Etiketten. Sie können sich ändern, wenn Sie den Test später wiederholen.

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